Sonnenwende am Global Stone Project

Am 21. Juni, dem Tag der Sonnenwende, treffen sich die Fans von Wolfgang Kraker von Schwarzenfeld am Global Stone Project, um den Lichtkreis des Friedens in die Welt zu senden. Um 13.00 Uhr Sommerzeit wird dieser Lichtkreis die einzelnen Steingruppen der fünf Kontinente verbinden und gleichzeitig einen Lichtkreis um die Welt – als Zeichen der Verbundenheit aller Menschen – schicken.

Mir fiel dieses Werk sofort am Anfang meiner Arbeit als Rikschafahrer auf. Wie beeindruckend waren doch diese Riesensteine. Magisch fühlte ich mich dort hingezogen, ohne zu wissen warum.

Einige Jahre später saß dann ein Mann täglich und unermütlich unter einem Sonnensegel an der Steingruppe aus dem Himalaja. Dort schliff und polierte er mit einem Winkelschleifer die Steine, bis sie glatt waren wie ein Kinderpopo und in der Sonne glänzten. Ich besuchte ihn regelmäßig und lernte Wolfgang und seine Geschichte aus erster Hand kennen und lieben.

Mir genügte aber bereits die Energie dieser Steine um zu sehen, welche Hoffnung, Liebe, Ausdauer darin stecken und wie beispielhaft diese Arbeit für die Menschheit ist. Die Gespräche mit Wolfgang bestätigten den ersten Eindruck vollständig und so gehöre ich zum Stamm der Fans. Bei meinen Fahrten durch den Tiergarten ist dieses Projekt ein regelmäßiger Bestandteil dieser Reise und für mich und meine Gäste ein wunderbarer, spiritueller Moment in Berlin. Niemand fand die Zeit dort als zu lang oder gar langweilig. Im Gegenteil, manchmal verspeisten wir dort Petit Four aus den KaDeWe in der Abendsonne, welche eigentlich für später gedacht waren, während die Kinder und wir die Steine begriffen. Oder ich traf dort neue Menschen. Einmal wurde der Abschied zu einer Weltreise eines Freundes und Kollegen dort gefeiert.

So ist auch für mich dieser Ort ein heiliger Ort und ich bin sehr froh, dass sich dieser Platz genau in Berlin – unweit meiner Wohnung – befindet und ich dadurch und auch durch meine schöne Arbeit regelmäßig im Kontakt damit sein kann.

Sollten Sie sich auch dafür interessieren, können Sie auf der Website vom Projekt einiges darüber erfahren.

Michael Hillebrand